Gesetzliche Rentenversicherung GRV für alle   (Kurzfassung von Rentenreform-Alternative GRV für alle)

 

 Gesetzliche Rentenversicherung reformieren zur Erwerbstätigenversicherung GRV für alle  
 Rentenversicherung GRV für alle:
Schutz vor Altersarmut, Willkür, Ungleichbehandlung  
 GRV für alle, auch für Beamte, Politiker, Selbstständige, Vermögende und Spitzenverdiener

Es ist nicht nachvollziehbar warum in Deutschland, im Gegensatz zu fast allen europäischen Staaten,
gerade einkommensstarke Bevölkerungskreise
aus einer allgemeinen solidarischen Versicherungspflicht ausgenommen werden.

Das Erfolgsmodell der Gesetzlichen Rentenversicherung wird durch politische Eingriffe,
kaschiert als „Rentenreformen“, seit den 1990er Jahren gezielt demontiert.
Die schwarzgelbe Regierung Kohl startete gemeinsam mit der Wirtschaft bereits Ende der 1980er Jahre einen Sturmlauf gegen die Gesetzliche Rentenversicherung. Mit dem Rentenreformgesetz 1992 wurde erstmals einschneidenden und rückwirkenden Eingriffen der Boden bereitet: Den kurzzeitig folgenden „Rentenreformen“ der 1990er Jahre bis zum Verlust der Lebensstandardsicherung im Alter. Realisiert durch die „Riesterreform“ der rotgrünen Regierung Schröder, unterstützt und verschärft von Merkel, CDU/CSU und FDP mit ihrer damaligen Bundesrats-Mehrheit.
Die politischen Renten-Eingriffe bis heute unter Bundeskanzlerin Merkel sind Ursache für den dramatischen Einbruch unserer gesetzlichen Altersversorgung: Rentensenkungen für alle und künftige Altersarmut für viele.
Das muss wieder geändert werden:
Wir brauchen eine GRV für alle, die alle Bürger sozial gerecht in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezieht.
Eine Reform, die Schutz vor Altersarmut, Willkür, Ungleichbehandlung bietet.
Voraussetzung dafür ist ein Politikwechsel der Rückkehr zu anständig bezahlter Vollzeitbeschäftigung, fairen Steuern und besonders wichtig: Teilhabe an den Produktivitätsgewinnen, insbesondere durch eine
Wertschöpfungsabgabe.
Siehe auch
Fakten gegen Volksverdummung  Altersarmut – Folge politischer Eingriffe    

Wesentliche Ursache für steigende Altersarmut: Rentenniveau-Senkung der Riesterreform    
     
Das Rentenniveau gibt Auskunft darüber, wie hoch die Rente im Verhältnis zum Lohn ist   
Allein durch die „
Riesterreform“ wurde ein schleichender Rentenverlust von 20 Prozent gesetzlich beschlossen.
Mit Einführung der "Riester-Rente" durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) und Einführung von Riester-Faktor und Beitragssatz-Deckelung des Altersvermögensergänzungsgesetz (AVmEG)  wurde das Rentenniveau von 53,6 Prozent bis 2030 auf 43 Prozent gesetzlich abgesenkt.
Als gemeinsames Werk der Regierungsparteien SPD und Grüne, unterstützt und verschärft von CDU/CSU und FDP, wurde das Sicherungsziel "Erhalt des Lebensstandards" gesetzlich abgeschafft und ersetzt durch das Ziel der "Beitragsstabilität" (bis 2020 nicht über 20 Prozent und bis 2030 nicht über 22 Prozent). Auch das Prinzip der paritätischen Rentenfinanzierung in der GRV wurde gebrochen.
Diese Riester-Rentensenkung wurde verschärft durch die staatlich geförderte Lohnniveausenkung: Niedriglohnjobs, andauernde hohe Arbeitslosigkeit, Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte wg.
angeblichem Fachkräftemangel. Dadurch sinken die Löhne und Beitragszahlungen und führen zu entsprechend niedrigeren Rentenansprüchen zusätzlich zum rund 20 prozentigen Kaufkraftverlust bis 2030 und zusätzlich zur höheren Besteuerung durch das Alterseinkünftegesetz.
Aus Rentenniveau  

Ergebnis fast aller bisherigen Rentenreformen: Kürzung* heutiger und besonders künftiger Renten.
Das Netto-Rentenniveau** sinkt  von ursprünglich rund 70 % auf unter 52 % in 2030  
*Genau genommen gab es bisher keine Kürzung der Rente, sondern eine permanente Absenkung des Rentenniveaus durch Ausfall oder Reduzierung der Rentenanpassungen sowie geringere Renten bei Neuzugang durch zum Beispiel gekürzte Anrechnungszeiten, Anhebung der Altersgrenzen, Einführung von Kürzungsfaktoren, höhere Steuersätze und KV/PV-Beiträge. Durch diese Reformmaßnahmen steht Rentner-Haushalten immer weniger Geld zur Verfügung. Das kommt letztlich auf das Gleiche heraus.
**Nach Berechnungsformel vor der Riesterreform und ohne Berücksichtigung der weiter reduzierenden Besteuerungseinflüsse des Alterseinkünftegesetz ab 2005.
Aus
Rentendemontage  

 

Mit einer echten Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung zur GRV für alle   
   wird drohende Altersarmut verhindert,
   da die wirklichen Ursachen an der Wurzel gepackt werden:
Die mangelnde Eindämmung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit, die staatliche Förderung prekärer und niedrig entlohnter Arbeitsverhältnisse und die Umverteilung des Volkseinkommens zu Lasten der Löhne und Gehälter. Sowie eine Korrektur der „Reform-Kürzungen“. Nur so kann wieder eine stabile Einnahmebasis der Rentenversicherung und der übrigen sozialen Sicherung hergestellt werden.
Altersstrukturveränderungen sind beherrschbar durch Teilhabe aller am Produktivitätsfortschritt.
Ein weiterer positiver Effekt ist, dass bei heutiger Einführung der GRV für alle die Beitragszahlungen stetig zunehmen, in 30 bis 40 Jahren das Maximum erreicht wird und erst nach erfolgter Altersstruktur-Anpassung - wenn die geburtschwachen Jahrgänge Rente beziehen - die Rentenkasse durch Rentenbezieher mit entsprechenden Leistungsbezügen belastet wird. Ein zeitlich parallel laufender Vorgang mit Entlastungs- Effekt zur prognostizierten Belastung durch die Altersstrukturveränderung der Versicherten.

Erforderliche Korrekturmaßnahmen bisheriger „Rentenreformen“
Alle Kürzungsfaktoren streichen, Rente mit 67 abschaffen, Riesterreform rückabwickeln und die Besteuerungsänderung von 2005 aufheben zumindest korrigieren. Grundbedingungen, wie volle Rückerstattung
versicherungsfremder Leistungen, sind künftig einzuhalten.

Die GRV ist als Pflichtversicherung auf alle Bürger zu erweitern zu einer "GRV für alle":
Auf alle Bürger und alle Erwerbstätigen einschließlich Beamte, Politiker, Vermögende und Spitzenverdiener. Ein wesentlicher Grund der Erweiterung auf alle, insbesondere Politiker und Beamte, ist die hohe Sicherheit gegenüber willkürlichen politischen Eingriffen und rechtlicher Benachteiligung. Wegen der bisherigen massiven Leistungskürzungen und weil dabei andere Rechtsgrundsätze vertreten wurden als in der Beamtenversorgung und den übrigen staatlichen Alterssicherungen, ohne dass die Verantwortlichen selbst betroffen waren.
In
Österreich erfolgte die Umstellung bereits im Jahr 2005 - von unterschiedlichen Alterssicherungen für Beamte, Politiker, abhängig Beschäftigte und Selbstständige, wie in Deutschland - auf eine einheitliche Erwerbstätigen-Altersregelung, einschließlich Beamte und Politiker mit der Begründung „... dass diese Harmonisierung Grundvoraussetzung für die Akzeptanz notwendiger Reformen zur langfristigen Absicherung der Alterssicherungssysteme darstellt“.

Zukunftsfeste Finanzierung einer "GRV für alle".
Durch Einbindung auch einkommensstarker Bevölkerungskreise: Zusätzlich zum Lohn auch Vermögens- und Spekulationsgewinne ohne Beitragsbemessungsgrenze.  Im angemessenen Umfang sind wieder Unternehmensgewinne heranzuziehen, die mit immer weniger Sozialbeiträge zahlenden Beschäftigten erwirtschaftet werden. Immer mehr Unternehmen genügen immer weniger ihrer sozialstaatlichen Pflicht. Die Einnahmebasis des Sozialhaushaltes muss durch eine Wertschöpfungsabgabe ergänzt werden. Eine weitere Voraussetzung der nachhaltigen Finanzierung ist die Anhebung des Lohnniveaus: Angemessene Entlohnung, Minimierung prekärer Beschäftigung und Leiharbeit, angemessener Mindestlohn, Arbeitszeitverkürzung sowie mehr Beschäftigung im öffentlichen Dienst zum Abbau der Arbeitslosigkeit. Hinreichende Finanzmittel, um diese Aufgaben erfüllen zu können sind durch Beseitigung der Defizite in der Steuer- und Finanzpolitik bereitzustellen.

Ergebnis:  
Verbesserte Einnahmebasis, zukunftsfeste Finanzierung, Lebensstandard sichernde Alterssicherung bei niedrigerem Beitragssatz.

      Zum ausführlichen Konzept GRV für alle

 

       Besuchen Sie auch meine Seiten:   Rentenreform-Alternative   Zukunft der Arbeit   Fakten gegen Volksverdummung   An Taten messen   Protestwahl 
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Mein Name ist Knut Albrecht. Mit wachsender Empörung verfolge ich seit Jahren die unsoziale Entwicklung, die stetige Aushöhlung unserer sozialen Sicherungssysteme. Insbesondere die als Reformen kaschierte Demontage unserer gesetzlichen Rentenversicherung.
Erreichen möchte ich, dass unsere Rentenversicherung, unsere soziale Sicherung insgesamt, auch für meine Frau und unsere beiden Söhne, für Sie, Ihre Kinder und Enkel, für uns alle, eine gesicherte Zukunft bietet. Nach bisherigen Erfahrungen bin ich überzeugt, dass dies nur über massiven politischen und gesellschaftlichen Druck erreicht werden kann
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