Sachlich
falsche Behauptungen der FDP* zu Rente und versicherungsfremden
Leistungen Die FDP hält unbeirrt fest an der Forderung eines stärkeren Ausbaues der privaten Altersvorsorge zu Lasten der staatlichen Rente. Selbst das weltweite Fiasko der privaten Altersvorsorge durch die Finanzkrise ist für sie kein Thema. Auf die Benachteiligungen und krassen Ungerechtigkeiten bei der Gesetzlichen Rentenversicherung konkret angesprochen auf Abgeordnetenwatch gibt es leider fast nur ausweichende, gar keine Antworten oder falsche Behauptungen. Einige Beispiele FDP: ----------------------------------------------------------------------------------------
Hier die einzelnen Fragen und Antworten auf Abgeordnetenwatch.de
1. FDP MdB Dr. Volker Wissing
Frage zum Thema Soziales 25.06.2009 von Sabine Schwenk Sehr
geehrter Herr Wissing, Buchführung,
gesetzlich vorgeschrieben, durch die jede Einnahme und Ausgabe nach
Zweck und Umfang nachzuweisen ist. Mit freundlichen Grüßen Sabine Schwenk _________________________________________________________ Antwort von Dr. Volker Wissing 02.07.2009 Sehr
geehrte Frau Schwenk, vielen Dank für Ihre Frage vom 25. Juni 2009. Mit
freundlichen Grüßen __________________________________________________________________________
Frage zum Thema Soziales 08.07.2009 Von: Anne Fröhner Sehr geehrter Herr Dr. Wissing,
1.
Warum musste 5 Jahrzehnte lang (bis heute!) die "Kaste"
der zwangsversicherten Beitragszahler zusätzlich zur normalen Steuerbelastung
mit ihrem erarbeiteten und versteuerten Eigentum Staatslasten gesamtgesellschaftlicher
Natur (zum Wohle der übrigen Steuerzahler) übernehmen? - Nennt die
Politik das "Solidarsystem"? *Definition der "Versicherungsfremden Leistungen": Hierzu die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte: "Alle Leistungen, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Beiträge gedeckt sind, sind als versicherungsfremd anzusehen!" MfG __________________________________________________________ Antwort
von Dr. Volker Wissing 10.07.2009 Mit
Ihrem Schreiben sprechen Sie ein ganz wesentliches Problem der gesetzlichen
Rentenversicherung an. Diese ist ein reines Umlagesystem und die
Ansprüche der jetzigen Rentnergeneration richten sich direkt und
ausschließlich an die derzeitigen Beschäftigten. Normalerweise müssten
alle politisch gewollten Altersvorsorgeleistungen, denen keine eingezahlten
Beiträge gegenüberstehen aus dem Steueraufkommen finanziert werden.
So müssten z.B. Rentengutschriften für Erziehungs- oder Ausbildungszeiten
vollständig über Steuern finanziert werden. In der Vergangenheit
wurden zu oft soziale Leistungen eingeführt, die zwar politisch
gewollt waren, aber im Prinzip nicht Aufgabe einer Altersvorsorge
der Beschäftigten sind. Um den Staatshaushalt zu schonen, wurden
diese Leistungen aus den Versicherungsbeiträgen der Beschäftigten
und nicht aus dem Steueraufkommen finanziert. Mit
freundlichen Grüßen
_______________________________________________________________________ Frage zum Thema Soziales 13.07.2009 Von: Knut Albrecht Betr.: Ihre Antwort an Frau Fröhner vom 10.7.2009 (Rentenversicherung) Sehr geehrter Herr Dr. Wissing, leider
unterliegen Sie einem Irrtum bei Ihrer Aussage, ich zitiere: Ihre Aussage: "Inwieweit die Aufrechnung der so genannten versicherungsfremden Leistungen der Vergangenheit mit den staatlichen Zuschüssen zur Rentenversicherung einen tatsächlichen Gewinn für die GRV ergeben würde, kann ich Ihnen leider nicht sagen." erschüttert mich, wie wohl die Mehrheit von uns Rentenversicherten, doch sehr. Es geht um über 600 Milliarden Euro. Angesichts dieser Fakten frage ich Sie Halten Sie es nicht auch für nötig sich für eine Klarstellung der Rentenfinanzierung einzusetzen, und dass diese Entnahmen künftig verhindert werden und ein Ausgleich erfolgt? zum nachhaltigen Schutz und Erhalt die GRV umgehend erweitern auf alle Selbstständigen, Beamten, Politiker und abhängig Beschäftigten? (Österreich hat diese Umstellung 2005 vollzogen) Freundliche
Grüße _________________________________________________ Antwort von Dr. Volker Wissing 15.07.2009
Sehr
geehrter Herr Albrecht, vielen Dank für Ihre Anfrage vom 13. Juli
2009. Aus diesem Grund setzt sich die FDP für den verstärkten Aufbau einer privaten Vorsorge ein. Wir wollen nicht, dass die Altersvorsorge der Menschen für Wahlgeschenke oder als Spielball politischen Gestaltungswillens missbraucht werden kann. Wir wollen eine transparente und unabhängige Finanzierung der Altersvorsorge. Wenn der Staat bestimmte rentenpolitische Leistungen, die nicht der direkten Altersvorsorge der Beschäftigten dienen, für wichtig erachtet, muss er diese aus dem Steueraufkommen finanzieren. Mit
freundlichen Grüßen
_____________________________________________________________ Frage zum Thema Soziales 22.08.2009 Von: Antje Poelmann Sehr
geehrter Herr Wissing, Wie
soll sich das rechnen, dass private bei vergleichbaren Beiträgen
höhere Renten zahlen können als die DRV (s.DRV-Seite), da nachgewiesen
ist, dass die privaten Versicherungen 10- bis 15-fach höhere Kosten
haben im Vergleich zur BfA/DRV, und das aufgrund von Abschlussgebühren/Provisionen
höhere Managergehälter und insbesondere Kosten für die "politische
Landschaftspflege? Wer von der FDP sitzt in irgendwelchen Aufsichtsgremien
von Versicherungen und was bekommen diese Leute und insbesondere
auch die Partei als Aufwandsentschädigungen oder Spenden von den
Versicherungs- und Finanzdienstleistern? Wenn die Privaten hier
trotzdem konkurrenzfähig sind, liegt das nicht nur daran, dass die
BfA/DRV seit mehr als 50 Jahren von der Politik ausgeplündert wird,
das heißt insbesondere auch von der FDP, die die meiste Zeit mit
in der Regierung saß? Gerade die FDP vertritt hier ganz offensichtlich
nicht die Interessen der Bürger? Mit
freundlichem Gruß
_______________________________________________________ Antwort von Dr. Volker Wissing 26.08.2009 Sehr geehrte Frau Poelmann, vielen Dank für Ihre Frage vom 22. August 2008. Es geht nicht darum, welche Rente ich favorisiere, es geht darum, ob es sinnvoll ist, dass Menschen auch privat vorsorgen. Mir ist es wichtig eine angemessene Versorgung im Alter nicht nur der jetzigen, sondern auch künftiger Generationen sicherzustellen. Es ist absehbar, dass der demographische Wandel für das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung eine große Herausforderung darstellt. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner steht eine schrumpfende Schar Beitragszahler gegenüber. Die unausweichliche Folge ist, dass entweder die Renten sinken, die Beiträge steigen oder der staatliche Zuschuss erhöht werden muss. Um die Altersvorsorge künftiger Rentnerinnen und Rentner sicherzustellen, ist es unabdingbar, dass diese möglichst frühzeitig mit dem Aufbau einer eigenen privaten Vorsorge beginnen. Die FDP möchte den Bürgerinnen und Bürgern bei der Wahl ihrer persönlichen Altersvorsorge einen möglichst großen Freiraum einräumen. Egal ob Sie eine private Rentenversicherung abschließen oder eine Immobilie erwerben, Sie sollen entscheiden können, welches für Sie die günstigste Form der Altersvorsorge ist. Auch wenn der Aufbau einer privaten Alterssicherung dringend notwendig ist, kann er zunächst nur flankierend zu dem bestehenden System erfolgen. Der FDP geht es nicht um einen radikalen Paradigmenwechsel, es geht uns um eine zukunftsfähige Gestaltung der Rentenversicherung, dieses kann nur mit dem kontinuierlichen Ausbau der privaten Altersvorsorge erfolgen. Mit
freundlichen Grüßen _______________________________________________________________________ Frage
zum Thema Soziales 03.09.2009
Von:Annemarie Kienle Sehr geehrter Herr Dr. Wissing, zu Ihren Aussagen "der Aufbau der privaten Renten sei zunächst nur flankierend - es gehe der FDP nicht um einen radikalen Paradigmenwechsel" stellen sich einige Fragen: 1. Bedeuten diese Aussagen eine auf der FDP-Linie bereits festgeschriebene weitere Demontage oder letztlich sogar die totale Abschaffung des gesetzlichen Rentensystems zugunsten der privaten Versicherungsbranchen? 2. Trifft die "demografische Entwicklung" nicht gleichermaßen die privaten Versicherer? 3. Wieso stellen staatliche Zuschüsse in die gesetzliche Rentenversicherung Probleme dar, die gigantischen Einzahlungen von Steuermitteln in die Kassen der "riesternden" Finanzkonzerne nicht? 4. Warum beantworten Sie qualifizierte Fragen stets mit steorotypen Antwortblöcken, die die Fragestellungen nicht einmal ansatzweise berühren? Mit
freundlichem Gruß!
_______________________________________________________ Antwort von Dr. Volker Wissing 08.09.2009 Sehr geehrte Frau Kienle, vielen Dank für Ihre Anfrage vom 5. September 2009. Im Interessen einer sachlichen Diskussion wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Quellen für Ihre Behauptungen nennen könnten. Mir ist kein Antrag der FDP bekannt, indem eine "weitere Demontage oder letztlich sogar die totale Abschaffung des gesetzlichen Rentenversicherungssystems zugungsten privater Versicherungsbranchen" gefordert wird. Private Versicherer sind von dem demographischen Wandel weniger betroffen, da sie die eingezahlten Beiträge für jeden Versicherten einzeln verwalten. Die ausgezahlte Rente richtet sich einzig und allein nach den von dem jeweiligen Versicherten eingezahlten Beiträge. Während bei dem Umlageverfahren die Beiträge der aktuellen Beitragszahler auf die aktuell Anspruchsberechtigten umverteilt werden, baut bei der privaten Altersvorsorge jeder Versicherte durch seine Beiträge einen eigenen Kapitalstock und damit Versicherungsanspruch auf. Die Förderung der Riesterrente dient nicht der Subvention von Versicherungskonzernen, sondern soll möglichst jeden in die Lage versetzen, eine private Altersvorsorge aufzubauen. Sie müssen nicht auf das Angebot eines Versicherungskonzern eingehen, Sie können sich auch für den Erwerb einer Immobilie entscheiden oder, wenn Sie der Meinung sind, dass für Sie die gesetzliche Rentenversicherung ausreichend ist, steht es Ihnen auch frei, ganz auf eine enstprechende Anlage zu verzichten. Als Politiker bin ich aber sehr froh, dass viele Menschen in Deutschland dazu übergehen, privat für ihr Alter vorzusorgen. Mir geht es nicht darum, die gesetzliche Rentenversicherung schlecht zu reden, mir geht es darum, eine angemessene Altersvorsorge auch für künftige Generationen sicherzustellen. Dieses ist meines Erachtens nur mit dem kontinuierlichen Aufbau einer stärkeren Eigenvorsorge möglich. Mit
freundlichen Grüßen
__________________________________________________________________________
2. FDP MdB Harald Leibrecht
Frage zum Thema Soziales 01.07.2009 Von Knut Albrecht: Sehr geehrter Herr Leibrecht , Immer wieder wird, auch von FDP-Politikern, behauptet: Die Gesetzlichen Rentenversicherung GRV wird aus dem Bundeshaushalt bezuschusst. Tatsache
ist: Und immer wieder wird, auch von FDP-Politikern, behauptet: Die Jungen zahlen immer mehr für die Renten der Alten. Tatsache
ist: Deshalb meine Fragen an Sie, Herr Leibrecht : Welche Position nehmen Sie hierzu ein? Wie
stehen Sie zu den nachfolgenden Forderungen zum nachhaltigen Schutz
und Erhalt der solidarischen Gesetzlichen Rentenversicherung? Quellen:
Rentenreform-Alternative Mit
freundlichen Grüßen
_____________________________________________________ Antwort von Harald Leibrecht 14.07.2009 Sehr
geehrter Herr Albrecht:, Normalerweise müssten alle politisch gewollten Altersvorsorgeleistungen, denen keine eingezahlten Beiträge gegenüberstehen aus dem Steueraufkommen finanziert werden. So müssten z.B. Rentengutschriften für Erziehungs- oder Ausbildungszeiten vollständig über Steuern finanziert werden. In der Vergangenheit wurden zu oft soziale Leistungen eingeführt, die zwar politisch gewollt waren, aber im Prinzip nicht Aufgabe einer Altersvorsorge der Beschäftigten sind. Um den Staatshaushalt zu schonen, wurden diese Leistungen aus den Versicherungsbeiträgen der Beschäftigten und nicht aus dem Steueraufkommen finanziert. Insgesamt hat der Bund 2009 aber rund 79,2 Milliarden Euro an die Rentenversicherung gezahlt. Dieser Bundeszuschuss stellt weiterhin den mit Abstand größten Ausgabenblock im Bundeshaushalt dar. Die Leistungen des Bundes an die Rentenversicherung machten 2009 rund 28 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes aus. Vor 25 Jahren waren es noch knapp 16,8 Milliarden Euro beziehungsweise 13 Prozent der Bundesausgaben. Seitdem hat sich der Bundeszuschuss nominal fast verfünffacht. Die Ausgaben der Rentenversicherung haben sich im selben Zeitraum hingegen lediglich verdreifacht. Fast 29 Prozent der Gesamtausgaben der Rentenversicherung werden im Jahr 2009 durch Bundesmittel erbracht. Da die gesetzliche Rentenversicherung ausschließlich auf die Verteilung der von den Beschäftigten erwirtschafteten Beiträgen besteht, ist absehbar, dass entweder die Renten sinken oder aber die Beiträge steigen müssen. Mit ihrer so genannten Rentengarantie hat die Bundesregierung sich gegen die jüngere Generation und für steigende Rentenbeiträge entschieden. Die Entscheidung der Bundesregierung ist nichts anderes als praktizierte Generationenungerechtigkeit. Auch wenn ich überzeugt bin, dass es bei der jüngeren Generation eine große Solidarität mit den Rentnerinnen und Rentnern gibt, ist unstrittig, dass diese, in Relation zu ihren in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträgen, eine deutlich geringere Rente als frühere Generationen erhalten. Aus diesen Gründen ist die private Altersvorsorge alternativlos. Wir müssen die jungen Menschen über eine steuerliche Entlastung in die Lage versetzen, sich eine eigene private Vorsorge aufzubauen, ansonsten dürfte die Altersarmut dramatisch zunehmen. Je später ein Systemwechsel weg von einer umlage- hin zu einer privaten Vorsorge angegangen wird, um so schwieriger wird er, da die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht nur die Altersbezüge der gegenwärtigen Rentnergeneration finanzieren müssen, sondern gleichzeitig in den Aufbau einer eigenen Altersvorsorge investieren sollen. Die FDP fordert seit Jahren einen stärkeren Ausbau der privaten Altersvorsorge. Über die Einführung entsprechender Freibeträge soll den Beschäftigten der Aufbau einer Vorsorge vereinfacht werden. Dabei geht es nicht um einen Verteilungskampf alt gegen jung, es geht darum im gesellschaftlichen Miteinander einen Weg zu finden, wie die Altersvorsorge finanzierbar bleibt und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Eine Entflechtung der eigentlichen Aufgabe einer Altersvorsorge für die Beschäftigten von politisch gewollten Rentenleistungen ist dringend erforderlich. Dies ist auch ein Grund dafür, dass die FDP sich für einen stärkeren Ausbau der privaten Altersvorsorge einsetzt. Die Menschen sollen selber für ihr Alter vorsorgen können und diese Vorsorge soll ihnen auch direkt zugute kommen. Eine private Rentenversicherung würde es jedenfalls deutlich schwerer machen, politische Aufgaben über die Versicherungsbeiträge der Beschäftigten zu finanzieren. Mit
freundlichen Grüßen,
_______________________________________________________________________ Frage zum Thema Soziales 20.07.2009 Von Knut Albrecht Betr.:
Ihre Antwort an Herr Albrecht: vom 14.7.2009 (Rentenversicherung)
Sehr
geehrter Herr Leibrecht, Warum gehen Sie nicht konkret auf die gestellten Fragen ein? Von 1957 bis heute sind insgesamt über 600 Milliarden Euro mehr für versicherungsfremden Leistungen aus der Rentenkasse entnommen worden als an Bundeszuschüssen in die Rentenkasse eingezahlt wurden. (Auch für 2009, wenn die abschliessenden Zahlen verfügbar sind, werden Sie sehen, dass die versicherungsfremden Leistungen einschliesslichTransferleistungen höher sind, als der sogenannte Bundeszuschuss aus dem Steueraufkommen). Welche Position nehmen Sie hierzu ein? Die Rentenhöhe der in der Bundesrepublik Deutschland geborenen Versicherten der GRV bemisst sich an der Höhe der selbst eingezahlten Rentenbeiträge. Welche Position nehmen Sie hierzu ein? Können Sie auch folgendem zustimmen? Wenn zum Beispiel wegen der Massenarbeitslosigkeit nicht genügend Geld dem Umlageverfahren zufließt, ist der Staat für den erforderlichen Ausgleich verpflichtet, nicht die aktuellen Beitragszahler. Warum
blieb auch diese Frage gänzlich unbeantwortet? Näheres,
Zahlen, Fakten, Quellenverweise hierzu finden Sie auf Mit
freundlichen Grüßen
_____________________________________________ Antwort von Harald Leibrecht 24.07.2009 Sehr
geehrter Herr Albrecht, ich schließe mich meinem FDP-Kollegen Volker Wissing voll und ganz an, den Sie ja ebenfalls bereits angeschrieben haben. Dass versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse finanziert wurden ist nicht akzeptabel. Um dies zu vermeiden, setzt sich die FDP für einen forcierten Aufbau der privaten Altersvorsorge ein. So kann vermieden werden, dass der Staat sich an den von ihnen eingezahlten Beiträgen bedient, wenn er bestimmte rentenpoltisch gewollte Leistungen einführen will. Diese müssen dann aus dem Steueraufkommen gezahlt werden. Ein Systemwechsel wie Sie ihn fordern würde lediglich zu einer Verschiebung der Belastungen führen. Der Staat hat Schulden. Wenn die Rentenbeiträge gesenkt werden, dürften die Beschäftigten im Gegenzug über die Einkommenssteuer oder andere Steuerreformen zur Kasse gebeten. Mit
freundlichen Grüßen, |
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ef